stimmfeld-verein
Verein zur Förderung von Stimmkunst, Performancekunst und Konzeptkunst
 
stimmfeld e.V. hat eingeladen:

Charlotte Salomon

zum hundertsten Geburtstag

17. April 2017 von 11 – 20 Uhr
in die Orangerie – Theater im Volksgarten in Köln

In diesem April jährte sich der Geburtstag der deutschen Künstlerin Charlotte Salomon zum hundertsten Mal. Ihr Werk ”Leben? oder Theater?“ stellt die erste und eine bis heute herausragende künstlerische Auseinandersetzung mit den Ideen des Stimmlehrers Alfred Wolfsohn dar, dem sich der stimmfeld-Verein verpflichtet fühlt.

Zu der Veranstaltung durften wir auch Clara und Paul Silber aus Malérargues (Roy Hart International Arts Centre) begrüßen, die sich viele Jahre mit Charlottes Werk und Leben beschäftigt haben.

Neben offenen Gesprächen gab es folgendes Programm:

Programm

11:00 h   Ralf Peters:  Charlotte und Awe.
                 Eine Einführung (Kurzvortrag)

12:00 h   Ralf Peters & Agnes Pollner:  ”Die Brücke“ –
                 Wolfsohn in Briefen zu Charlotte
                 (Lesung in zwei Teilen)

13:00 h  Mittagspause

14:30 h   Bettina Hesse:  Mein Weg zu Charlotte Salomon
                (Kurzvortrag)

15:30 h   Mirthe Dokter/Tim Hammer:  ””Kijk, ik zoek!“
                 (eine Malperformance und Video)

16:30 h   Clara Silber-Harris:  ”A Time of Fulfillment for
                 16. April 2017“ (Monolog)

17:15 h   Paul Silber:  Frau Knarre’s poem
                 (eine stimmliche Darstellung)

18:00 h   Karin Leyk & Ensemble KörperSchafftKlang:
                 ”Das winzige Stückchen Blau“ (Ausschnitte aus
                 dem Theaterprojekt zu Charlotte Salomon)

19:00 h   Ausklang und Ende

 
Charlotte Salomon
Charlotte Salomon (Selbstbildnis, 1940)

Charlotte Salomon wurde 1943 in Auschwitz ermordet, sie wurde nur 26 Jahre alt. Zum Anlass ihres Geburtstages ludt der stimmfeld-Verein in die Orangerie ein: zu einem ganzen Tag zu Ehren von Charlotte Salomon. Wir haben versucht, uns in Lesungen, Vorträgen, szenischen Skizzen und Ausschnitten aus dem Theaterprojekt ”Das winzige Stückchen Blau“ ihrem Leben und Werk zu nähern und dabei besonders ihre Beziehung zu Alfred Wolfsohn und dessen Gedanken betrachten.

Es war ein schöner und anregender Tag. Wir bedanken uns bei den zahlreichen Besuchern und Mitwirkenden!